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CLOUD-ARCHITEKT, SECURITY-SPEZIALIST UND INFORMATION BROKER

By 14. April 2016 No Comments
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Was macht die IT-Abteilung der Zukunft?

Die viel besprochene Digitale Transformation bringt einen Wandel – so viel ist klar. Doch bislang liest man meist nur über die technischen Neuheiten, die dieser Wandel erzeugt und welche neuen Software-Lösungen den persönlichen Arbeitsalltag, aber auch den Kundenkontakt verändern werden.

Die Transformation betrifft alle Unternehmen – unabhängig, ob groß oder klein, Mittelstand oder Weltkonzern. Etablierte Firmen müssen sich überlegen, wie sie ihre Strategie und die lang gelebten Prozesse so schnell wie möglich den neuen Gegebenheiten anpassen. Feste Strukturen können die IT-Abteilung an dieser Stelle im Wandel hemmen. Beim Mittelstand hingegen muss zunächst oft erst von der Notwendigkeit und den Vorteilen der technologischen Neuheiten überzeugt werden und das eine Investition sich lohnt. Nur so kann die Chance, sich gegenüber den Wettbewerbern zu behaupten, genutzt werden.

Wird die IT-Abteilung durch Cloud-Lösungen mehr und mehr überflüssig?

Nein!
Es sollte allerdings die Bereitschaft vorhanden sein, sich weiterzubilden und neue Skills zu erlernen. Die IT muss ihr Verweigerer-Image loswerden und gemeinsam mit den Fachbereichen Software-Lösungen identifizieren, die den technologischen Wandel im Unternehmen vorantreiben. Stellt die IT nicht die richtigen Tools bereit, reagiert der Fachbereich und sucht sich selbstständig eigenen Lösungen, um klassische Tätigkeiten mittels Cloud-Technologie leichter zu bewältigen. Die Entwicklung einer Schatten-IT in der Cloud muss an dieser Stelle unbedingt vermieden werden. Da diese sowohl ein Sicherheitsproblem, als auch eine geringere Vernetzung mit den etablierten Lösungen birgt.

Der klassische Admin wird zum Cloud Manager. Im Grund muss er sich nun nicht mehr um die Wartung der Hardware, langfristiges Lizenzmanagement und das Aufspielen der neuesten Softwareversionen kümmern, sondern sich im Optimalfall ein grundlegendes Programmierwissen aneignen und zum Vermittler zwischen Entwicklern und Geschäftsführung werden. Wer hier nur an den eigenen Machtverlust denkt und sich immer weiter in eine ablehnende Haltung gegenüber neuen Themen begibt, wird scheitern.

Zukünftige Entwicklungen

Experten vermuten, dass die IT sich zukünftig anders organisieren wird, indem die IT-Spezialisten direkt in den Fachbereichen arbeiten werden. Daher wird eine immer höhere Spezialisierung in den verschiedenen Technologien und Angeboten nötig. Nur so kann die IT der Treiber des Kulturwandels im Unternehmen werden – und den Schritt zum digitalen Business unterstützen.

Auch das IT-Providermanagement wird für zukünftige IT-Leiter eine immer größere Bedeutung spielen. Damit entwickelt sich der IT-Manager zur strategischen Schaltstelle für die Automatisierung der Geschäftsprozesse im Unternehmen. So ist er maßgeblich für die Weiterentwicklung des Unternehmens verantwortlich. Die Digitalisierung bietet der IT die Schlüsseltechnologien für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Der IT-Leiter behält zudem seine Vermittlerfunktion, indem er zwischen Entwicklern und Führungsebene als Moderator fungiert. Unumgänglich beim Umgang mit dem Wandel – den es in der IT eigentlich immer schon gegeben hat –  ist die Schulung der eigenen Mitarbeiter. Das lohnt sich, wenn man die IT-Fachleute im Unternehmen kontinuierlich auf dem Laufenden hält und nicht erst beim Projektstart die Lehrbücher verteilt. Bei großen Projekten ist es ratsam, dem eigenen Team für einen gewissen Zeitraum einen Berater zu Seite zu stellen, der sie in das neue Themengebiet einführt und darauf vorbereitet zukünftig selbst zu übernehmen.

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