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Migration einer virtuellen Server-Infrastruktur in die Microsoft Azure Cloud

Migration einer virtuellen Server-Infrastruktur in die Microsoft Azure Cloud

Alle Jahre wieder sehen sich IT-Leiter vor der Herausforderung, die Server-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, weil sie den Anforderungen des wachsenden Unternehmens nicht mehr genügt.

Während noch vor einigen Jahren hohe Summen in neue Hardware investiert werden mussten, gibt es heute die Möglichkeit Teile der IT-Infrastruktur im Mietmodell in die Cloud zu migrieren. Microsoft Azure bietet eine Cloud-Plattform für den Aufbau von IaaS-Umgebungen (Infrastructure as a Service). Neben virtuellen Maschinen können verschiedene Dienste, Speicher und Netzwerke verwaltet werden. Eine nutzungsbasierte Zahlung und eine Skalierung nach Anforderung und Bedarf ermöglichen eine hohe Flexibilität.

WAS SPRICHT FÜR DIE MICROSOFT AZURE CLOUD

Alles ist online, wenn es benötigt wird

 Genaue Abrechnung der einzelnen Komponenten

Übersichtliche und anpassbare Oberfläche, Dashboards – alles auf einen Blick.

Konfigurierbare Benachrichtigungen erleichtern die Arbeit

Über den Marketplace können neuen Komponenten gezielt gesucht oder auch aus den verschiedenen Kategorien direkt erstellt werden.

Stetiges Wachstum an Komponenten, Community Uploads z.B. für das Scheduling der Verfügbarkeit von virtuellen Maschinen.

Supportanfragen schnell und einfach erstellbar, direkt aus der Komponente heraus

Schnelles Installieren und Anbinden der Maschinen dank vorinstallierter Templates

Umfangreiche Online-Dokumentation

EMPFEHLUNG & WAS SIE IM VORFELD BEACHTEN MÜSSEN

Peter Rahmann, Consultant

Je nach Art der bestehenden Infrastruktur kann die Migration sehr zeitaufwändig und komplex sein. Auch eine Cloud-Infrastruktur benötigt ein Konzept für Planung, Struktur und Sicherheit. Planen Sie daher genug Zeit für die Migration der OnPremise Infrastruktur ein. Je nach Anzahl und Art sowie Konfiguration der lokalen Komponenten kann dies sehr viel Zeit für die Konvertierung, Uploads und Bereitstellung einnehmen.

Zwar bietet Azure einige Standards, diese sind aber meist nicht auf die eigenen Anforderungen und das gewünschte Szenario abgestimmt. Je nach Szenario bietet es sich an eine eigene Ressourcengruppe für Produktion, Test und Entwicklung aufzustellen. Der 2014 eingeführt Azure Resource Manager löst viele Probleme des klassischen Bereitellungsmodell und vereinfacht die Administration vieler Dienste. Auch wenn aktuell noch beide Systeme zur Verfügung stehen, sollte man den Azure Resource Manager verwenden und alle Dienste aus dem klassischen Bereitstellungsmodell in die neue Umgebung migrieren.

Auch wenn das spätere Abrechnungsmodell sehr einfach und flexibel ist, sollte zu Beginn der Migration auf die Kosten für zusätzlich notwendige Komponenten wie Schnittstellen, öffentliche IP-Adressen geachtet werden. Grundlegend für die Migration in die Microsoft Azure Cloud ist eine schnelle Internetanbindung, da große Datenmengen in die Cloud übertragen werden.

Wenn Maschinen nicht dauerhaft online sein sollen, implementieren Sie eine Art „Notbremse“. Neu erstellte Maschinen sind zunächst nicht durch einen Scheduler konfiguriert und sind somit online bis Sie oder ein Dienst das Herunterfahren initiieren.

FAZIT

Microsoft Azure bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Erstellung einer eigenen Infrastruktur. Spezialisten aus der klassischen Virtualisierung müssen sich zunächst auf einige Prozesse neu einstellen. Doch die Vorteile einer Migration in die Azure Cloud sind offensichtlich. Ist diese durchgeführt und vollständig implementiert, sind im Regelbetrieb kaum Anpassungen der Konfigurationen notwendig.

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