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IT-Abteilung optimieren oder outsourcen?

Wie sieht Ihre IT-Abteilung aus? Was für Menschen arbeiten dort und wie nehmen sie ihre Aufgabe im Unternehmen wahr?

Noch vor kurzem reichte in einem mittelständischen Unternehmen ein IT-Leiter mit ein paar wenigen Mitarbeitern und vielleicht noch ein First Level Support für die Anwenderfragen im Alltag. Genügt das noch? Heute reichen die Aufgaben vom Einrichten der Mitarbeiter-PCs über die IT-Security und Performance des Netzwerks bis hin zum Betrieb des Exchange-Servers, Apps und Kollaborationsplattformen. Und das ist noch lange nicht Digitalisierung in ihrer höchsten Form.

Rufen Sie sich einfach kurz Darwin ins Gedächtnis: Survival of the fittest – nur, wer am besten angepasst ist, überlebt. Das gilt für Unternehmen genau wie für ihre IT-Leiter.

“It is not the strongest or the most intelligent who will survive but those who can best manage change.” ― Leon C. Megginson

Wie sehen die Möglichkeiten aus?

Sie bauen sich eine eigene IT-Abteilung auf, die die Digitalisierung ihres Unternehmens vorantreibt, sich stetig und vielseitig informiert und somit alle Fachbereiche gewinnbringend mit neuen Technologien in ihren täglichen Arbeitsprozessen unterstützen kann. Oder: Sie nutzen Teil- bzw. Komplett-Outsourcing und Cloud-Angebote.

Entgegen der landläufigen Meinung schafft die Digitalisierung an dieser Stelle zunächst neue Jobs, anstatt sie auszuradieren. Mehr Experten sind gefragt, weil einzelne Themengebiete immer komplexer werden – und bis Maschinen die Welt übernehmen, ist vermutlich auch noch etwas Zeit.

Hier ein kurzes Beispiel für die steigende Komplexität von Themengebieten.

 

Noch vor einigen Jahren kamen Marketing-Abteilungen mit eMail- und Direktmarketing aus, um die Markenbekanntheit zu halten. Doch wie sieht das Thema heute aus? Ohne Webseite und Google-Eintrag existiert ein Unternehmen quasi nicht. Keine Social Media Profile? Undenkbar. Keine Anzeigen bei Google? Wer macht denn sowas. Ein Intranet, um die Mitarbeiter zu integrieren und den Dialog zu ermöglichen? Pflichtprogramm. Ergo: Es braucht mehr Spezialisten, die sich mit den unterschiedlichen Themen auskennen.

CHANGE NOW

 Was heißt das im Klartext für die IT?

Die IT-Abteilung muss heute – lieber gestern – nahezu jede Abteilung im Unternehmen digitalisieren und dabei ist natürlich das Wissen über die einzelnen Bereiche und ihre Anforderungen unbedingte Voraussetzung. Der ITler, der sich also bislang mit der Beschaffung von neuen Servern beschäftigt hat, soll jetzt wissen, was das Marketing, der Vertrieb und die Verwaltung für Lösungen brauchen, um effizient mit den Kunden zu kommunizieren. Er wird somit auf Grund der äußeren Umstände vom IT-Spezialist zum Unternehmensberater. Und am besten wird ihm das von alleine klar, denn er ist schließlich der Spezialist.

Angenommen all das funktioniert, die IT-Abteilung hat die neue Aufgabe angenommen und eine IT-Strategie entwickelt, die auf das Unternehmen und seine Zielgruppe abgestimmt ist. Wer bringt jetzt die Mitarbeiter dazu, ab jetzt Dokumente freizugeben, statt Angebot_final_V2 per Mail immer wieder hin und her zu schicken? Oder in Groups oder auf einer Plattform, statt über eMail-Verteiler zu kommunizieren.

Hier sind die Personal- und Marketing-Abteilungen gefragt, sie sollten Aktivitäten entwickeln, die die Mitarbeiter und Kunden für die Veränderungen begeistern. All das kann natürlich nur in Abstimmung mit dem Management passieren, denn dies sollten im besten Fall mit leuchtendem Beispiel voran gehen.

Wie Sie wirklich begeistern, erfahren Sie im nächsten Beitrag.

Foto von Berit Aldrup, Communication Manager bei RDS Consulting

Berit Aldrup – Communication Manager bei der RDS Consulting GmbH beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Digitalisierung und allem was dazu gehört. Schon seit dem Studium der Germanistik sowie Medien- & Kommunikationswissenschaften dreht sich bei ihr alles um die richtige Kommunikation.